IGSU-Botschafter klären in Thun über Littering auf


Seit heute Morgen ziehen die Botschafter der IG saubere Umwelt (IGSU) durch Thun und machen Passantinnen und Passanten auf die Littering-Problematik aufmerksam. Mit Charme und Humor sorgen sie bis am 31. Juli dafür, dass diese den Abfall korrekt entsorgen.

In Thun haben es Abfallsünder in diesen Tagen schwer: Die IGSU zieht hier alle Register. Zum Auftakt der diesjährigen Anti-Littering-Aktion der IGSU-Botschafter-Teams bot sich den Passantinnen und Passanten auf dem Bahnhofplatz, dem Mühleplatz und in der Einkaufs-Fussgängerzone ein vertrautes Bild: Getränkeflaschen, Essens-Verpackungen, Taschentücher und Zigarettenstummel lagen auf dem Boden. Heute wurden die Gegenstände allerdings von einem IGSU-Detektiven untersucht. Passantinnen und Passanten konnten den Detektiven bei seinen Ermittlungen unterstützen. Wer den fiktiven Täter entlarvte, wurde von den IGSU-Botschaftern mit einem Tool für korrekte Abfallentsorgung belohnt, wie beispielsweise einem «Abfallsack-Böxli». Die IGSU-Botschafter ziehen noch bis am 31. Juli durch die Stadt und sprechen mit Thunerinnen und Thunern über Littering und Recycling.

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Rachel Neuenschwander, Abfallbewirtschaftung Stadt Thun, Telefon 033 225 84 08

 

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