Am Winzerfest "Fête des Vignerons" hat Littering keine Chance


Während dem Winzerfest herrscht in Vevey Ausnahmezustand. Damit nicht der Abfall, sondern die Musiker und Schauspieler die Hauptrolle spielen, ziehen auch Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) durch das Festgelände.

Abfall stört nicht nur zwischen den Weinreben, er stört auch zwischen den Bänken der Arena in Vevey, die eigens für das Winzerfest erstellt wird. Damit das Fest sauber über die Bühne geht, mischen sich während 16 Tagen IGSU-Botschafter-Teams unter die Besucherinnen und Besucher. Sie sprechen mit ihnen über Littering und Recycling und ermuntern sie dazu, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen. Patrick Vaucher, Gestion des déchets in Vevey, empfängt die IGSU-Botschafter seit mehreren Jahren regelmässig in Vevey und freut sich, auch am Winzerfest auf ihre Unterstützung zählen zu können: «Die IGSU-Botschafter schaffen es in Vevey immer wieder, die Passantinnen und Passanten mit Charme zu überzeugen, ihren Abfall nicht liegenzulassen. Ich bin mir sicher, dass sie auch die Besucherinnen und Besucher des Winzerfests für die Littering-Problematik sensibilisieren werden.»

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix 
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Patrick Vaucher, Gestion des déchets, Direction des espaces publics, Ville de Vevey, Telefon 021 925 52 28

 

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