Schule, Stadt und Strasse: IGSU-Botschafter ziehen durch Pratteln


So hat Littering keine Chance: Dieses Jahr zieht die IG saubere Umwelt (IGSU) in Pratteln alle Register. Ihre Botschafter-Teams sensibilisieren mittels Schul-Workshops, Stadt-Touren und Anti-Littering-Aktionen Schüler, Passanten und Autofahrer.

Egal, ob jung oder alt, einheimisch oder durchreisend – den IGSU-Botschafter-Teams geht keiner durch die Lappen. Momentan sorgen sie mit verschiedenen Massnahmen für ein sauberes Pratteln. Bis am 20. September 2019 ziehen sie einerseits mit ihren Recyclingmobilen durch die Stadt und ermuntern Passantinnen und Passanten, ihren Abfall korrekt zu entsorgen. Andererseits führen sie Workshops an Schulen durch, um Schülerinnen und Schüler über Littering und Recycling aufzuklären.

Anti-Littering-Aktion an Raststätte
Am 21. September doppeln die IGSU-Botschafter gleich nach: Wie in den vergangenen Jahren machen sie auch Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Problematik aufmerksam. An beiden Seiten der Autobahn-Raststätte Pratteln fordern sie die Autofahrenden dazu auf, sich mit einer Unterschrift, einem Spruch oder einer Zeichnung auf einem Plakat gegen Littering zu bekennen und sich damit symbolisch zur korrekten Entsorgung der Abfälle zu verpflichten. Aufgehäufte Abfallberge verdeutlichen zudem die Litteringmenge, die jeden Tag auf einem Autobahnabschnitt anfällt. Weiter verteilen die IGSU-Botschafter-Teams handliche «Abfallsäckli-Boxen», damit Autofahrende ihre Abfälle im Auto entsorgen können.

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattgefunden hat. Ebenfalls bewährt hat sich das No-Littering-Label, das seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen kennzeichnet, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattgefunden hat. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.


Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78

 

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