Am Ufer des Vierwaldstättersees: IGSU-Botschafter besuchen Innerschwyz


Je länger die Tage, desto mehr Abfall landet auf dem Boden. Um die Littering-Situation unter Kontrolle zu halten, ziehen die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) momentan durch die Schweiz. Auch in der Innerschwyz ermuntern sie seit heute die Passantinnen und Passanten mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle und sensibilisieren für das Littering-Problem.

In Arth fühlen sich über 85 Prozent der Bevölkerung von Littering gestört, in Brunnen sind es sogar knapp 87 Prozent. Das zeigt die letztjährige Umfrage der IGSU. Deshalb machen die IGSU-Botschafter auch dieses Jahr Halt in der Innerschwyz und sprechen mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling. Robert Lumpert, Geschäftsführer des Zweckverbands Kehrichtentsorgung Region Innerschwyz ZKRI, zählt seit Jahren auf die IGSU-Botschafter-Teams: «Sie unterstützen uns dabei, die Innerschwyz noch sauberer und so noch attraktiver für Einheimische und Touristen zu machen.» In den nächsten Tagen sind sie an folgenden Orten anzutreffen:

  • 11. Juni: Küssnacht
  • 12. Juni: Arth-Goldau
  • 13. Juni: Brunnen
  • 14. Juni: Schwyz & Gersau

 

Littering stört und ist teuer
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken im Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling. Um auch Schülerinnen und Schüler für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, führen die IGSU-Botschafter-Teams zudem Workshops und Pausenaktionen an Schulen durch.

Vielversprechender Massnahmen-Mix
Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die vor Kurzem Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen wurden mittlerweile mit dem No-Littering-Label gekennzeichnet.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) 
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Robert Lumpert, Geschäftsführer des Zweckverbands Kehrichtentsorgung Region Innerschwyz ZKRI, Telefon 041 811 14 88

 

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