Basel: IGSU-Botschafter sind auf den Schweinehund gekommen


Die Botschafter der IG saubere Umwelt (IGSU) spannen mit dem Basler «Schweinehund» zusammen. Seit dem 4. Juni setzen sie sich gemeinsam gegen Littering ein und ermuntern Passantinnen und Passanten mit viel Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle – damit der öffentliche Raum in Basel nicht vor die Hunde geht.

Bei ihrem diesjährigen Besuch in Basel erhalten die IGSU-Botschafter-Teams Unterstützung des Basler «Schweinehunds». Er gehört zur Kampagne "Sauberes Basel" und sensibilisiert die Basler Bevölkerung seit April 2018 für die Littering-Problematik. «Der ‹Schweinehund› verfolgt dasselbe Ziel wie wir», weiss IGSU-Botschafter Cédric Québatte. «Er möchte Passantinnen und Passanten dazu bewegen, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und ihre Abfälle richtig zu entsorgen. Und wie wir legt er dabei eine grosse Portion Humor an den Tag.» Auch Kaarina Riesen vom Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt freut sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit: «Sowohl unser ‹Schweinehund› als auch die IGSU-Botschafter erhalten viel Aufmerksamkeit. Zusammen hinterlassen sie einen bleibenden Eindruck und sorgen für einen litteringarmen Basler Sommer.» Die IGSU-Botschafter sind noch bis am 14. Juni gemeinsam mit dem Basler «Schweinehund» unterwegs.

Auf den Schweinehund folgen Basler Politiker
Am 20. bis 24. August kehren die IGSU-Botschafter noch einmal zurück nach Basel. Am 22. August fordern sie auf dem Barfüsserplatz die Basler Bevölkerung auf, sich gegen Littering zu bekennen und ihre Meinung dazu auf weissen Plakaten kundzutun. Wie in den vergangenen Jahren werden sie dabei von Basler Politikerinnen und Politikern unterstützt. Mit Unterschriften, Gedichten und Zeichnungen halten die Passantinnen und Passanten jeweils fest, weshalb sie sich gegen Littering einsetzen. Die Plakat-Aktion wird unterstützt von JTI (Japan Tobacco International). «Aktionen wie diese machen der Bevölkerung bewusst, dass jeder für seinen Abfall verantwortlich ist und es selbst in der Hand hat, die Schweiz zu einem sauberen Ort zu machen», weiss Andrea Hausmann, CSR-Verantwortliche bei JTI Schweiz.

Littering stört und ist teuer 
Littering stört nicht nur, es schränkt die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ein, hat negative Einflüsse auf das Image einer Stadt oder Gemeinde und kostet schweizweit rund 200 Millionen Franken pro Jahr. Um die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren, ziehen IGSU-Botschafter-Teams seit 13 Jahren durch die Schweiz und informieren in über 50 Städten und Gemeinden über Littering und Recycling.

Als Kompetenzzentrum gegen Littering beschränkt sich die IGSU nicht auf die Botschafter-Einsätze. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch organisiert die IGSU jeweils den nationalen Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. Sep­tember 2019 stattfindet. Ebenfalls bewährt hat sich eine Massnahme, die im Mai Jubiläum feierte: Das No-Littering-Label kennzeichnet seit Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Es bestärkt die Institutionen in ihrem Engagement, motiviert sie zum Ausbau ihrer Massnahmen und macht ihr Engagement in der Öffentlichkeit bekannt. Rund 90 Städte, Gemeinden und Schulen haben das No-Littering-Label mittlerweile erhalten.

 

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)  
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein.
Eine der bekanntesten Massnahmen der IGSU ist der nationale Clean-Up-Day, der dieses Jahr am 13. und 14. September stattfinden wird. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

Basler Littering Gespräche 
Die Basler Littering-Gespräche sind eine Arbeitsgemeinschaft, in der sich Basels Behörden und Wirtschaft in partnerschaftlicher Weise gegen Littering engagieren. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich zusammen aus Coop, Denner, Globus, Migros, Manor, McDonald`s, Sutter Begg, Valora, Gewerbeverband Basel-Stadt, Pro Innerstadt Basel, Basel Tourismus sowie dem Amt für Umwelt und Energie und der Stadtreinigung.
Ihre neue Kampagne baut auf Elementen der laufenden Stadtreinigungskampagne auf. Mit Kleinplakaten, Klebern und weiteren Massnahmen wie dem «Schweinehund»-Maskottchen werden die Kunden unter anderem direkt am Verkaufspunkt auf das korrekte Entsorgen von Wegwerfgeschirr aufmerksam gemacht.

 

Medienkontakt 

  • Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU, Telefon 043 500 19 99, 076 406 13 86
  • Jorrit Bachmann, Projektleiter IGSU-Botschafter-Teams, Telefon 078 733 07 78
  • Mattias Nabholz, Leiter Amt für Umwelt und Energie, Kanton Basel-Stadt, Telefon 061 639 22 22

 

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